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Die Gründung erfolgte am 17. Mai 1985 durch Günther Köppel (1. Vorsitzender), Johann Rambeck (2. Vorsitzender), Elisabeth Lebender (Schriftführerin) und Heidi Kappler (Finanzen). Die FSR besteht mittlerweile aus über 220 Mitgliedern.

Klein und unscheinbar wurde die Idee „Schultheatertage“ an bayerischen Realschulen auszutragen anfänglich in einer Turnhalle, in der sowohl übernachtet als auch gespielt wurde, umgesetzt. Aus diesem kleinen Samen entwickelte sich im Laufe der Zeit eine starke Gemeinschaft. Inzwischen werden zwei professionelle Bühnen bespielt, im Schnitt 250 Schüler beherbergt und hochkarätige Workshops für die Teilnehmer angeboten.

Alljährlich macht es sich die FSR also zur Aufgabe, sich um die reibungslose Veranstaltung der Schultheatertage zu kümmern. Dies beginnt schon mit der Suche nach einem Austragungsort, gefolgt von der Ausschreibung und Jurierung der sich bewerbenden Schulen und der tatkröftigen Unterstützung der austragenden Schule. In diesem Jahr fanden die 30. Schultheatertage an der Staatlichen Realschule Kaufering statt. Der reibungslose und unkomplizierte Ablauf dieser drei Festivaltage vom 26. Mai bis 28. Mai 2014 bewies aufs Neue, dass eine intensive Zusammenarbeit des Schulorganisationsteams der austragenden Schule mit der FSR eine bereichernde Festival-Atmosphäre schaffen kann.

Aber nicht nur die Austragung von Schultheatertagen ist ein Anliegen der FSR. Auch die Fortbildung interessierter Lehrer wird, z.B. mit der Theaterlehrerausbildung in Dillingen, konsequent verfolgt.

Auch die Zusatzausbildung für Studienreferendare im Bereich Theater in der Schule, Szenisches Lernen, Film und Videotechnik liegt dem Förderverein sehr am Herzen. Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. Mit einer Vielzahl von Multiplikatoren aus dem Bereich der Fördergemeinschaft für das Schultheater an den Realschulen in Bayern e.V. organisiert die FSR jährlich jeweils die Zusatzausbildung "Theater in der Schule" für ca. 200 Studienreferendare aus ganz Bayern in fünf Ausbildungsorten. Diese Ausbildung wird mit einem Zertifikat des Staatsministeriums gewürdigt und bestätigt die Lehrerlaubnis für die Zusatzqualifikation "Theater in der Schule".

Die Bestrebungen, Theaterlehrer und Referendare auszubilden, hebt Dr. Ludwig Spaaenle in seinem Grußwort für die Theatertage in Kaufering lobend hervor und betont, dass diese ein „Alleinstellungsmerkmal und Aushängeschild der bayerischen Realschulen“ seien.

Auch die Mitarbeit in schulart- und landesübergreifenden Gremien des Schultheaters muss an dieser Stelle erwähnt werden.

Seit Mai 2013 setzt sich der geschäftsführende Vorstand aus folgenden Vertretern zusammen:

  • Sabine Schmid (1.Vorsitzende)
  • Wolfram Janner (2. Vorsitzender)
  • Eva Wachslander (Kassiererin)
  • Anina Wisniewski (Schriftführerin)

Auch Ministerialrat Konrad Huber MPhil stellte in seiner Festivalrede besonders die nachhaltige Arbeit der FSR heraus, die mit den Theatertagen bereits seit 1985 „wie eine fulminante Road-Show“ auf Tour in ganz Bayern ist und zum 30. Geburtstag ihre Zelte in Kaufering aufgeschlagen hat.

Am Dienstag, den 27. Mai wurde der 30. Geburtstag der FSR während der Thatertage an der Staatlichen Realschule Kaufering begangen. Während die Theaterschüler in der Aula ausgelassen in der Disco feierten, genossen die anwesenden Mitglieder der FSR, in Anlehnung an den Nockerberg, eine grandiose Rede des „Papa Bavaricus“ (Gunther Schulze-Fröhlich) und ein sich anschließendes amüsantes Sing“spiel“ (Doris Asmanoglo). Die Realschule Kaufering hatte es sich auch nicht nehmen lassen, als Geschenk einen Sektempfang und als Krönung ein Feuerwerk für alle in den nächtlichen Himmel zu zaubern – zur Freude der ca. 300 Staunenden.

In diesem Sinne: Happy Birthday FSR! Auf weitere fulminante Jahre!

Doris Asmanoglo

Foto: Sepp Vodermeier

30 Jahre FSR-die-1-Vorsitzenden 25x16 Bildbeschreibung (von links nach rechts): die ersten Vorsitzenden!

Sabine Schmid (seit 2013), Cornelia Kolb-Knauer (2005-2013), Günther Köppel (1985-1987), Franziska Gottlieb (1993-2001), Edeltraud Bächmann (2001-2005)

Fehlend: Johann Rambeck (1987-1989) und Elisabeth Lebender (1989-1993)